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„Ringelnatz“ nannte Hans Bötticher die Seepferdchen in seinem Aquarium und Muschelkalk — kurz Musch — rief er seine Lebensgefährtin, damals, als er mit „Frau Lehmann“, seiner Dackeldame, in die Westendklause am Steubenplatz in Berlin ging, um sich noch einen Korn anschreiben zu lassen.

Am 17.11.1934 verstarb der Schriftsteller mit dem Pseudonym Joachim Ringelnatz, Verfasser der herrlichen grotesk-komischen und/oder dramatisch-humorvollen Gedichte.

Wie war die Geschichte mit Bobs Wauwau?

Ich erinnere mich nicht ganz genau,
Ob dieser Hund Bobs – Eins, zwei, drei – hops! –

Ob dieser Hund ein Rebhuhn gebar?
Auf welcher Seite er schwanger war,
Und inwiefern und ob’s – Eins, zwei, drei – hops! –

Ein Dackel war, der das Rebhuhn erzeugte,
Und ob er das arme Geflügel dann säugte. –
Ich glaube, der Dackel war ein Mops. – – Eins, zwei, drei – hops! –

Jedenfalls fraß er zu jedermanns Ärger
Nur Wickelgamaschen und Königsberger,
Auch Danziger Klops. – Eins, zwei, drei – hops! –

Ein seltsamer Mops war Bobs Wauwau. –
Eins, zwei, drei – hops! – au! au! (Joachim Ringelnatz)


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